Polyolefine wie PP und PE werden gerne in der Medizinalbranche für die Herstellung von Einwegprodukten verarbeitet, um hier von den vorteilhaften Eigenschaften des Materials zu profitieren.

Auch Kunststoffe wie PVC, PU, PC und weitere brauchen oft eine Optimierung ihrer Haftungseigenschaften vor der Weiterverarbeitung.

Die Herausforderung von Poleolefinen

Die Oberflächeneigenschaften von Poleolefinen wie PP, PE mit ihren von Haus aus sehr niedrigen Oberflächenenergien machen adhäsive Folgeprozesse wie das Verkleben und Bedrucken zu einer Herausforderung.

 

Insbesondere UV-Klebstoffe und UV-Druckfarben stellen hohe Anforderungen an die Qualität der Oberflächenvorbehandlung.

 

Klassische Vorbehandlungsverfahren wie Primern oder Beflammen haben ihre Nachteile wie aufwändige Implementierung und Handhabung, hohe laufende Kosten für Verbrauch und Lagerung, hohe Gesundheits- und Umweltauflagen sowie schwierige Prozesskontrolle.

Optimale Vorbehandlung mit Plasma für Medizintechnikprodukte

Die Plasmavorbehandlung bei Atmosphärendruck stellt eine einfache, kostengünstige und insbesondere kontrollierbare Art der Vorbehandlung dar. Die sogenannte Aktivierung ermöglicht optimale Haftkräfte und Benetzbarkeit.

 

In der Medizinalindustrie kommt noch der Vorteil der stark desinfizierenden/sterilisierenden Wirkung der Plasmabehandlung auf die behandelten Oberflächen hinzu.

 

Oft werden die Verpackungen zu Beschriftungs- und Dekorationszwecken bedruckt und auch in weiteren Verarbeitungsschritten verklebt. Um eine einwandfreie Haftung von Drucktinten und Farben sowie Klebstoffen zu erzielen, werden oft Plasmavorbehandlungssysteme eingesetzt.

Vorteile und Nutzen der Plasmavorbehandlung bei medizinischen Produkten

Branchenspezifisches

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